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Das GENO-Kollektiv zeigt Herz

Spende für ein schwerkrankes Mitglied

Das Leben kann hart sein und in vielen Fällen auch gnadenlos. So auch im Fall der schwer erkrankten Helene O., Mutter einer 14-jährigen Tochter und eines 17-jährigen Sohnes. Die 53-jährige Biologin, die in einem wissenschaftlichen Fachverlag als Übersetzerin arbeitete, ist seit längerer Zeit von schwerer Krankheit gezeichnet und entkräftet. Um die hohen Therapiekosten, die von der Krankenversicherung nicht gedeckt werden, einigermaßen auffangen zu können, entschied sich Frau O., ihre Mitgliedschaft bei GENO zu kündigen, um ihre Einzahlung zurückzuerhalten. Den Allgemeinen Geschäftsbedingungen nach und dem Genossenschaftsrecht entsprechend ist die Rückzahlung mit einer Wartezeit verbunden. Doch die Unternehmensführung und das Kollektiv zeigten in diesem Fall besonders viel Herz.

Ein beauftragter Anwalt wollte die AGBs der Genossenschaft aushebeln, blieb jedoch erfolglos. Der Architekt Klaus Steffens, seit vielen Jahren freundschaftlich mit der Familie von Frau O. verbunden, nahm daraufhin Kontakt zur Unternehmensleitung der GENO auf und es kam zu einem Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Jens Meier und Prokurist Thomas Stork, an dem kurz auch Frau O. teilnahm. „Wir hatten es darauf abgesehen, die menschliche Seite der GENO anzusprechen. Ich sah darin die einzige Chance“, erklärt Klaus Steffens. „Wir waren erstaunt, mit welcher Selbstverständlichkeit und Empathie die beiden Herren der Unternehmensführung auf unser Anliegen reagiert haben. Die Lösung hat Frau O. großen emotionalen Auftrieb beschert – und schließlich auch finanziell aufgerichtet. Der eigentliche Dank muss allerdings dem Kollektiv der GENO eG zukommen, das hier in besonderer Weise genossenschaftliche Solidarität gezeigt hat.“

Zunächst konnten die Genossenschaftsanteile auf ein anderes Mitglied übertragen werden. Da durch die Verlustzuweisung eine Deckungslücke entstanden war, beantragte Jens Meier in der Mitgliederversammlung eine Spende der GENO eG an Frau O. Die anwesenden Mitglieder nahmen den Vorschlag mit großer Mehrheit an und unterstrichen damit den Gemeinschaftsgedanken der Genossenschaft. Am 28. November 2016 überreichten die GENO-Vorstände Jens Meier und Martin Däuber den Spenden-Scheck in Höhe von 8.501,33 Euro an Klaus Steffens, der diesen als Vertreter von Frau O. in Empfang nahm. GENO wünscht Frau O. alles Gute.

Scheckübergabe Herr Steffens