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Pressemitteilung zur Mitgliederversammlung der GENO eG

Am 19. Oktober 2017 fand in der Musikhalle Ludwigsburg die ordentliche Mitgliederversammlung der GENO eG für das Geschäftsjahr 2016 statt.

Die ursprünglich für den 29.06.2017 terminierte Mitgliederversammlung wurde wegen eines Formfehlers in der Einladung auf den neuen Termin verschoben.

Aktuelle wirtschaftliche Lage und negative Berichte
In der Versammlung legte der Vorstandsvorsitzende Jens Meier den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 vor und berichtete detailliert über das abgelaufene Wirtschaftsjahr.

Der Bilanzverlust von 4,8 Mio. Euro ist vorrangig auf die negative Internetkampagne des ersten Halbjahres, die damit die geplante Mitgliederentwicklung nachhaltig belastet hat, sowie übliche Wertberichtigungen und Abschreibungen zurückzuführen. Erst in der zweiten Jahreshälfte konnte der Vertrieb einen erfolgreichen Weg einschlagen. Der Dezember 2016 wies den höchsten Monatsumsatz seit über drei Jahren aus. Damit wurde belegt, dass das neue Kundenkonzept aufgeht.

Weiterhin berichtete Jens Meier ausführlich über die aktuelle wirtschaftliche Lage der GENO eG.
Aufbauend auf dem hervorragenden Ergebnis aus dem letzten Quartal 2016 befand sich die GENO für das Jahr 2017 auf einem sehr guten Kurs.
Die Liquiditätssituation der GENO wurde im ersten Quartal 2017 durch die Ablehnung von TBF-Finanzierungen nachhaltig belastet.
Der Finanzierungspartner hat die geschäftspolitische Ausrichtung, aufgrund der Einführung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie im Frühjahr 2016,
zum Jahreswechsel 2016 kurzfristig die Genehmigungsrichtlinien verändert. Somit wurden die vorher genehmigungsfähigen Kredite Anfang 2017 abgelehnt.

Kaum hatte die GENO diesen Rückschlag verkraftet, kam es zum Medienkrieg gegen die GENO.
Durch die negativen Fernsehberichte, ausgelöst durch den NDR, konnten geplante und avisierte Partnerschaften mit branchenverwandten, namhaften Partnern nicht abgeschlossen werden.
Es gab auch intensive Verhandlungen mit einer der größten deutschen Banken über eine Partnerschaft mit der GENO.
Nachdem am 10. Mai 2017 der Fernsehbericht über die GENO in Plusminus ausgestrahlt wurde, wurden die Kooperationsgespräche von seitens der Bank aufgehoben.
Dies hatte auch Mitarbeiterentlassungen und die Schließung von Büros zur Folge.

Weiterhin wurden bereits abgeschlossene Wohnsparverträge widerrufen und fast alle aktuellen und zukünftigen Termine in den nächsten Wochen zu Beratungsgesprächen abgesagt.

Schon im Jahr 2015 hatte die GENO mit massiven Anfeindungen im Internet und in den sozialen Medien zu kämpfen.
Durch die zahlreichen Fernsehberichte gingen der Genossenschaft weitere Millionen Euro an Liquidität verloren und die Planziele konnten nicht eingehalten werden.

Mit einstweiligen Verfügungen konnte die GENO erreichen, dass die einzelnen TV-Sender die Berichte aus ihren Mediatheken entfernt haben, jedoch bleibt der ursächliche Schaden der Ausstrahlungen bestehen.
Aufgrund der deutschen Rechtsprechung hat die GENO leider aus diesen „Lügenberichten“ keinerlei Schadensersatzansprüche.

Mitgliederentwicklung
Der Vorstandsvorsitzende gibt die Mitgliederentwicklung in 2016 mit 463 neuen Mitgliedern wieder.
Es war zwar eine deutliche Steigerung von rund 293 % zum Vorjahr (158 Neumitglieder) aber der Wert liegt dennoch weit hinter den Erwartungen (1.500 Mitglieder für 2016) und den ambitionierten Zielen der GENO.

Berichterstattung des Aufsichtsrats
Die Aufsichtsratsvorsitzende Simone Zipperle berichtete, dass im Jahr 2016 zehn Aufsichtsrats-Sitzungen stattgefunden haben.
In diesen Sitzungen wurde eine laufende Kontrolltätigkeit und laufende Protokollierung sowie der regelmäßige Austausch mit den Vorständen durchgeführt.
Es gab keine wesentlichen Beanstandungen von Seiten des Aufsichtsrats.
Die Aufsichtsratsvorsitzende verlas das zusammengefasste Prüfergebnis und stelle anschließend den Bericht des Aufsichtsrats vor.
Der Aufsichtsrat wurde entlastet und genießt weiter ein großes Vertrauen der Mitglieder.

Wahl neuer Aufsichtsräte
Um das Kontrollgremium der Aufsichtsräte weiter zu stärken und Vertretungsregelungen zu ermöglichen,
erfolgte die Wahl zweier zusätzlicher Aufsichtsratsmitglieder. Somit besteht das Gremium nun aus 5 Personen.

Verkauf von Immobilien
Ein Punkt der für Diskussionen sorgte, war die Beschlussfassung über den möglichen Verkauf von Immobilien / Optionskaufverträgen, insbesondere Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten aller Art – sowie die Abtretung von Rechten bzw. Ansprüchen aus Optionskaufverträgen und / oder Aufgabe der Stellung als Vertragspartner in Optionskaufverträgen.

Nach ausführlicher Erklärung und starken Diskussionen stimmten die Mitglieder diesem Antrag mit einer deutlichen Mehrheit zu. Erforderlich waren mindestens 75% der anwesenden Stimmen.

Dies ist ein positives Signal für die GENO, denn durch diesen, wenn auch ungewöhnlichen Schritt, können Zuteilungen in der aktuell angespannten Lage für die Mitglieder ausgesprochen werden.
Damit steht die GENO wieder dort, wo Sie in Ihrer Blütezeit stand.

Große Mehrheit bei allen Abstimmungen
Bereits bei der Abstimmung über den vorgelegten Jahresabschluss wurde deutlich, dass die anwesenden Mitglieder von der GENO und dem GENO-Konzept überzeugt sind und geschlossen hinter den Zielen der Genossenschaft stehen.
Die Mitgliederversammlung fasste einstimmig den Beschluss, dass dieser Verlust nach Maßgabe des § 40 der Satzung, auf die Geschäftsguthaben der Mitglieder verteilt wird.

Die Entlastungen von Vorstand und Aufsichtsrat wurden mit überwältigender Mehrheit erteilt. Auch die weiteren beantragten Beschlüsse wurden mit einer überzeugenden Mehrheit gefasst.

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
Das immer noch laufende Ermittlungsverfahren der Stuttgarter Staatsanwaltschaft beschäftigt die GENO wohl weiterhin, da ein Abschluss des Verfahrens erfahrungsgemäß erst in einigen Jahren zu erwarten ist.
Bisher hat die Staatsanwaltschaft die von GENO angebotene Unterstützung zur Aufklärung der Ermittlungsinhalte nicht angenommen.
GENO steht hier gerne weiterhin zur Aufklärung bereit, damit dieses Verfahren schnellstmöglich eingestellt wird.
In diesem Ermittlungsverfahren geht es nach Auskunft des Vorstands der GENO um die Einführung des Mindestkapitals und der damit verbunden Satzungsänderung sowie der Wirkung auf die ausgeschiedenen Mitglieder.

Generierung von Kontaktadressen
Die Anzahl der Generierung von Kontaktadressen stieg in 2017 deutlich in die Höhe. Durchschnittlich rund 2.100 Menschen kontaktieren die GENO pro Monat.
Die Beeinflussung der negativen Berichte im Internet und den Medien ist auf die aktuelle, hinter der Erwartungen zurückliegende Mitgliedergewinnung, zurückzuführen.
Der Vorstand hat entsprechende Veränderungen innerhalb der GENO Büros vorgenommen und ist für das Jahr 2018 sehr zuversichtlich.

Denn tatenlos wird nicht zugeschaut:
Durch Imagekampagnen, die Gewinnung von Kooperationspartnern, offenem und transparentem Umgang mit der Schmutzkampagne und Strafanzeigen gegen die Verursacher der negativ-Berichte will die GENO dem verursachten Schaden in Millionenhöhe entgegen treten.
Für das Jahr 2018 wird ein deutlich besseres Bilanzergebnis als 2016 und 2017 erwartet. Ein Ausweis eines Bilanzgewinnes ist für 2019 geplant.

GENO Konzept feiert dieses Jahr 15 jähriges Jubiläum
Am 6. November diesen Jahres kann die GENO auf eine 15-jährige Firmengeschichte zurück blicken. Jens Meier erwähnt lobend das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Er ist fest davon überzeugt, dass das GENO Konzept die einzige richtige Antwort auf die Wohnimmobilienkreditrichtlinie, die Mietpreisentwicklung, die Kostenexplosion der Ballungsgebiete und
damit für einen Großteil der Bevölkerung darstellt und GENO auch in Zukunft nachhaltig am Markt durchsetzen wird.